Weihnachten ist vorbei und die Wohnung voll mit neuen Haushaltsgeräten und Spielwaren? Zeit, Platz zu schaffen und die Schränke und Schubladen zu entrümpeln. Was nicht verkauft oder verschenkt werden kann, wird am besten mit dem Electro Recycling Bag recycelt. Er steht für minimalen Aufwand und grössten Nutzen. Und zwar für die Umwelt und nicht zuletzt auch für die Entsorgerin und den Entsorger selbst.

Für eine Entrümpelungsaktion ist der Januar der perfekte Monat. Denn wer findet nicht beim Verstauen der Christbaum-Lichterkette noch eine alte in der Schublade? Auch der blinkende Weihnachtsmann wirkt nur noch blass und entspricht nicht mehr dem aktuellen Trend. Zudem haben sich über die Jahre unzählige Kabel angesammelt. All diese Geräte lassen sich am besten unkompliziert mit dem Electro Recycling Bag entsorgen. Der praktische Sammelsack bietet Platz für 10 kg Elektroschrott. Das sind beispielsweise fünf ausgediente LED-Lichterketten, eine defekte Spielzeugdrohne sowie ein Mixer und ein Reisebügeleisen, die schon längst kaputt im Keller liegen. Anschliessend kann der vollgepackte Electro Recycling Bag bequem in den Milchkasten gelegt werden, wo er von der Post abgeholt wird. Der Service wird in der ganzen Schweiz angeboten. Ein Bag kostet 4.50 Franken und kann direkt bei SENS eRecycling bezogen werden. Alternativ nehmen alle SENS-Sammelstellen sowie der Elektrohandel ausgediente Elektrogeräte kostenlos entgegen. Und weshalb gerade Leuchtmittel analog zu den restlichen Elektrogeräten fachgerecht entsorgt werden müssen, lesen Sie im Blog auf www.erecycling.ch.
Zu schade oder zu gross fürs Recycling?
Manche Elektrogeräte und Spielzeuge, die wir im Keller oder Estrich horten, sind noch in einem guten Zustand und damit zu schade fürs Recycling. Hier bieten sich Plattformen wie Ricardo.ch oder tutti.ch an. Aus Kosten-Nutzen-Überlegungen lohnt sich der Aufwand vor allem bei wertvollen oder teuren Geräten wie beispielsweise Hometrainern. Das bestätigen die Ergebnisse einer Studie der Schweizer Fachhochschule Nordwestschweiz aus dem Jahr 2024: Über 52 Prozent der Befragten zeigten Interesse, Fitnessgeräte auf einer Online-Plattform zu verkaufen.
Weitergeben und verkaufen
Ob am Ende ein überzähliges Gerät fachgerecht entsorgt, verschenkt oder verkauft wird, spielt für die Person, die ihre Wohnung entrümpelt, keine Rolle. Vielmehr resultiert am Ende bei allen Aktionen ein gutes Gefühl, wie die Studie belegt. Und das aus gutem Grund: Zuhause hat man wieder Platz, anderen hat man mit den verschenkten Geräten eine Freude bereitet oder dank einem erfolgreichen Verkauf gar etwas Geld verdient. Und zu guter Letzt profitiert auch die Umwelt: Geräte, die länger im Umlauf bleiben, brauchen weniger Ressourcen und jene Stoffe, die recycelt werden, können wieder für die Produktion neuer Geräte eingesetzt werden. Wieso also nicht gleich mit der Aufräumaktion starten? Das fühlt sich (fast) so an wie zweite Weihnachten.
SENS eRecycling
Als Expertin für die nachhaltige Wiederverwertung von ausgedienten Elektro- und Elektronikgeräten in und um das Haus, Leuchtmitteln und Leuchten, Photovoltaik-Systemen, Wärmepumpen, E-Zigaretten sowie Fahrzeug- und Industriebatterien trägt die Stiftung SENS seit 1990 entscheidend dazu bei, zukunftsweisende Massstäbe im eRecycling zu setzen. Sie schont Ressourcen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Die im SENS-Rücknahmesystem erbrachten Leistungen werden über einen marktkonformen vorgezogenen Recyclingbeitrag (vRB) finanziert.
SENS eRecycling ist Mitglied bei Swiss Recycle, dem Schweizer Kompetenzzentrum für Recycling und Kreislaufwirtschaft sowie dem WEEE Forum, dem weltweiten Kompetenzzentrum für Elektroschrott, und bei Pronexa, der One-Stop-Shop-Lösung für die Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) in Europa.
pd





